veröffentlicht am: 13:00 GMT Daylight Time - Donnerstag 31 Mai 2012
Fokus Fürbitte Juni 2012
Land: Süd-und Ostasien, Afrika, Mittlerer Osten und Nordafrika, Syrien, Ägypten, Indien, Europa, Pakistan, Myanmar, Birma, Kuwait, Indonesien, Usbekistan, Zentralasien
- Pakistan – Christliches Ehepaar von Blasphemie freigesprochen
- Ägypten – Islamistischer Kandidat entscheidet erste Runde der Präsidentschaftswahlen für sich
- Syrien – Militante Kämpfer richten Verheerung an, Christen sind zur Flucht gezwungen
- Burma – Kinder einer christlichen Ethnie erschossen
- Kuwait – Parlament billigt Todesstrafe für Gotteslästerung
- Indonesien – Eine Kirche wieder geöffnet, eine andere geschlossen
- Usbekistan – Razzia bei christlichem Treffen, hohe Geldstrafen verhängt
- Indien – Namen von Christen verschwinden aus dem Wählerverzeichnis
“Höre mein Rufen, und weise meine Bitten nicht zurück! Erhöre das Gebet, das ich heute in aller Demut an dich richte!”1. Könige 8,28 Hfa
Pakistan – Christliches Ehepaar von Blasphemie freigesprochen
In Pakistan wurde ein christliches Ehepaar, das zuvor von einem Gericht zu einer lebenslänglichen Haftstrafe verurteilt worden war, von „Blasphemie“ freigesprochen. Munir Masih und seine Frau Ruqqiya Bibi wurden am 17 Mai nach einer dreijährigen Leidenszeit freigesprochen. Das Paar hat sechs Kinder.
Das Paar ist im Dezember 2008, nachdem sich ihre Kinder mit ein paar örtlichen muslimischen Kindern gestritten hatten, fälschlich der Blasphemie beschuldigt worden. Der Vater der muslimischen Kinder beschuldigte Ruqqiya und Munir nach Absatz 295-B des pakistanischen Strafgesetzbuchs, das sich mit der Entweihung des Korans befasst, der Gotteslästerung. Obwohl die Ankläger keinen einzigen Zeugen zur Unterstützung der Anklage beibringen konnten, wurde das Ehepaar der Blasphemie schuldig gesprochen und zur obligatorischen lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Munir wurde im November 2010 auf Kaution freigesetzt, doch Ruqqiya verblieb im Gefängnis.
Nach dem Freispruch dankte Munir Gott unter Tränen und zitierte aus Psalm 94: „Doch der Herr ist meine sichere Burg geworden, mein Gott ist der Fels, bei dem ich Zuflucht finde.“
Eine christliche Rechtshilfeorganisation in Pakistan, genannt CLAAS, die auch vom Barnabas Fund unterstützt wird, ist dem Ehepaar während ihrer Leidenszeit beiseite gestanden. CLAAS hat bei ihrer Verteidigung geholfen, die Familie mit Grundnahrungsmitteln versorgt und Besuche der Kinder bei ihrer Mutter im Gefängnis ermöglicht.
Die pakistanischen „Blasphemie-Gesetze“ werden von Muslimen oft zur Regelung persönlicher Auseinandersetzungen missbraucht. Christen und andere nicht-muslimische Minderheiten sind dabei besonders anfällig gegenüber der falschen und böswilligen Anschuldigungen (die nicht geahndet werden). Thomsena Anjum musste aus Pakistan nach Großbritannien fliehen, da ein muslimischer Geistlicher auf sie geschossen hatte, nachdem ihr Sohn 2009 fälschlicherweise der Blasphemie beschuldigt worden war. Sie sagte: „Für die Christen und die anderen Minderheiten in Pakistan sind die Blasphemie-Gesetze wie ein Schwert in ihrem Nacken.“
- Beten wir um Sicherheit für Munir, Ruqqiya und ihre Kinder. Menschen, die in Pakistan der Gotteslästerung beschuldigt wurden, sind auch nach einem Freispruch anfällig für Angriffe durch Islamisten.
- Beten wir für Aasia Bibi, eine christliche Mutter, die aufgrund angeblicher Gotteslästerung in Pakistan immer noch in der Todeszelle sitzt.
- Danken wir Gott für die Arbeit der Organisation CLAAS und beten wir für sie in ihrer Arbeit zur Unterstützung der Christen, die unschuldig der Gotteslästerung beschuldigt worden sind. Beten wir auch um eine Abschaffung der Blasphemie-Gesetzte. Beten wir um Schutz für die Mitarbeiter von CLAAS, die aufgrund ihres Engagements für die Christen schon oftmals bedroht worden sind.
Ägypten – Islamistischer Kandidat entscheidet erste Runde der Präsidentschaftswahlen für sich
In Ägypten, wo die Präsidentschaftswahlen in die zweite Runde gehen, müssen sich die Christen mit der Möglichkeit einer islamistischen Regierung auseinandersetzen. Bei den ersten Abstimmungen vom 23. und 24. Mai sicherte sich der Kandidat der Muslimbrüder die meisten Stimmen und trifft nun am 16. und 17. Juni in der Stichwahl auf den ehemaligen Ministerpräsidenten des gestürzten Präsidenten Hosni Mubarak.
Die Muslimbrüder, die sich bisher als gemäßigte islamistische Partei ausgegeben hatten, haben inzwischen wieder ihre stärker islamistische Haltung eingenommen. Ihr Kandidat, Mohammed Mursi, hat geschworen in Ägypten die Scharia einzuführen, wenn er zum Präsidenten gewählt wird. Er erklärte: „Wir werden keine Alternative zur Scharia aktzeptieren… Der Koran ist unsere Verfassung und das wird für immer so bleiben.“ Einer von Mursi’s prominenten Befürwortern sagte bei einer Wahlkampfveranstaltung: „Wir sehen, wie der Traum eines islamischen Kalifats durch Mohammed Mursi in die Tat umgesetzt wird … die Menschen wollen Gottes Gesetz in Kraft setzen.“ Eine aktuelle Umfrage des Forschungsstelle Pew (Pew Research Centre) ergab, dass diese Pläne in Ägypten stark befürwortet werden.
Die Muslimbrüder haben bei den letztjährigen Parlamentswahlen die Mehrheit der Sitze gewonnen und viele Christen sind besorgt, dass Ägypten bei einer Wahl Mursis zu einem strikt islamischen Staat werden könnte, in dem die rund 8 Millionen Christen des Landes nicht mehr willkommen wären. Da die Christen jedoch bereits unter Mubarak schwere Diskriminierung und Verfolgung erlitten, ist die Wahl seines ehemaligen Ministerpräsidenten Ahmed Shafiq auch nicht ideal.
Seit dem Sturz von Mubarak und dem Aufstieg des Islamismus leiden die Christen Ägyptens zunehmend unter gewalttätigen Übergriffen. Beim bisher schlimmsten Vorfall am 9. Oktober 2011wurden während eines christlichen Protestmarsches gegen den Abbrand einer Kirche und andere Ungerechtigkeiten 27 Christen von Sicherheitskräften, Islamisten und Schlägern getötet. Die Untersuchung des Massakers wurde jedoch am 24. April geschlossen, als die Richter behaupteten, nicht genügend Beweise zur Identifizierung der Täter zu haben. Vivian Magdi, deren Verlobter Michael Mosad von einem Militärfahrzeug zerquetscht worden war, bezeichnete den Entscheid als eine „Farce“.
- Beten wir, dass Gott in der zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen um der Seinen willen eingreift. Beten wir, dass der neue Präsident im Interesse aller Ägypter regieren wird und sich für die Freiheit aller Minoritäten, einschließlich der Christen, einsetzen wird.
- Beten wir für alle, die bei den Angriffen im Oktober 2011 geliebte Menschen verloren haben oder verletzt wurden, dass sie letzten Endes Gerechtigkeit erfahren dürfen.
Syrien – Militante Kämpfer richten Verheerung an, Christen sind zur Flucht gezwungen
Am 10. Mai wurden zehn christliche Familien aus ihren Häusern im syrischen Dorf Qastal-al-Burg vertrieben, als bewaffnete Milizen die Kontrolle über das 50 km nordwestlich von Hama gelegene Dorf übernahmen. Die Kämpfer zwangen die Familien ihr Zuhause mit leeren Händen zu verlassen und beschlagnahmten die Häuser. Die Ortskirche wurde ebenfalls besetzt und in eine Kommandozentrale umfunktioniert.
Der Aufstand gegen das Regime von Präsident Bashar Assad hält an. Es wird berichtet, dass bewaffnete Gruppen eine Reihe christlicher Vororte besetzt Homs besetzt haben, eigene Polizeistationen eingerichtet haben und die Kontrolle dieser Siedlungen übernommen haben. Häuser von Christen, darunter auch ein kirchlich geführtes Waisenhaus und die Kirche wurden zerstört. Die Christen waren gezwungen zu fliehen und mussten alles zurück lassen. Sie sind seit Monaten ohne Arbeit und ohne Lohn, können daher am Zufluchtsort oft ihre Mieten nicht zahlen und ihre Kinder nicht ernähren.
Am 10. Mai wurden bei einem zweifachen Selbstmordanschlag in Damaskus über 50 Menschen getötet. Eine Gruppierung mit dem Namen al-Nusra Front, der Verbindungen zu al-Qaida nachgesagt werden, bekannte sich zu den Anschlägen. Al-Nusra steht auch hinter weiteren Attentaten in anderen Teilen des Landes. Im März wurden die christlichen Viertel von Damaskus und Aleppo angegriffen.
Ein Kontakt des Barnabas Funds in Syrien sagte: „Kurz gesagt, die Situation ist katastrophal und sehr alarmierend. Die Syrier fürchten, dass die Gewalt total eskaliert und es nirgendwo mehr sicher ist.“ Die Christen sind besonders um ihre Zukunft besorgt, da Syrien bis vor der Revolution als eines der sichersten Länder für Christen in der arabischen Welt galt.
Durch unsere Partner vor Ort unterstützt der Barnabas Fund Tausende von notleidenden Christen in Syrien mit Nahrungsmitteln, Medikamenten und anderen lebensnotwendigen Gütern.
- Beten wir, dass in Syrien wieder Ordnung und Ruhe hergestellt wird und dass die gegenwärtige Krise eine positive politische Veränderung nach sich ziehen wird. Beten wir, dass die Freiheit, die die Christen genießen durften, geschützt wird.
- Beten wir für die Christen, die von der Gewalt betroffen sind oder weit weg von ihrer Heimat leben müssen, dass der Herr ihre Zuflucht ist.
Burma - Kinder einer christlichen Ethnie erschossen
Die Militäroffensive gegen die hauptsächlich christlichen Bevölkerungsgruppe der Kachin hält an: Am 5. Mai wurden zwei Kinder, die im Fluss Ta Li im Staat Kachin gebadet hatten, vom burmesischen Militär erschossen. Die Kinder im Alter von fünf und sieben Jahren wurden durch eine Bombenexplosion aufgeschreckt und von burmesischen Soldaten erschossen, als sie sich in Sicherheit bringen wollten.
Rund 75.000 Menschen, die der Ethnie der Kachin angehören, wurden durch die Militäroffensive aus ihren Häusern vertrieben und leben in überfüllten Flüchtlingslagern. Die burmesische Regierung blockiert regelmäßig den Transport von Hilfsgütern in die Krisengebiete und die Soldaten haben Dörfer angegriffen, Häuser dem Erdboden gleichgemacht, Kirchen zerstört, Gefangene bei Verhören gefoltert und Frauen vergewaltigt.
Das burmesische Militär ist nicht-burmesischen ethnischen Minderheiten gegenüber äußerst feindlich gesinnt, wobei die meisten Christen Burmas solchen Minderheiten angehören.
- Bitten wir den Herrn um Trost und Kraft für die Familien der getöteten Kinder. Beten wir auch für die zahlreichen Christen, die in den Flüchtlingslagern viel Leid erfahren müssen.
- Loben wir Gott für die jüngsten Fortschritte auf dem Weg zu politischer Freiheit in Burma.
Kuwait – Parlament billigt Todesstrafe für Gotteslästerung
Das kuwaitische Parlament hat einen Gesetzesentwurf verabschiedet, nach dem die Beleidigung des islamischen Gottes, islamischer Schlüsselfiguren und des Korans künftig mit dem Tode bestraft werden können. Die Gesetzesänderung, die die bereits existierende Gesetzgebung bezüglich Gotteslästerung stärken soll, wurde am 3. Mai mit einer überwältigenden Mehrheit angenommen. Bevor es endgültig in Kraft tritt muss das neue Gesetz nun noch vom Emir abgesegnet werden.
Auf Gotteslästerung gilt nach dem neuen Gesetz für alle Muslime die Todesstrafe, doch auch nicht-Muslimen droht eine bis zu zehnjährige Haftstrafe. Zeigen die Angeklagten vor Gericht Reue, kann ihre Haftstrafe bis zu fünf Jahren gekürzt oder in eine hohe Geldstrafe umgewandelt werden. Religionsverleumdung wir gegenwärtig mit bis zu einem Jahr Haft und einer Geldbuße bestraft.
Seit die islamistische „al-Adala Bloc“ Partei (deutsch Gruppe für Gerechtigkeit) bei den vorgezogenen Parlamentswahlen im Februar die Mehrheit der Sitze gewonnen hat, hat sie bereits mehrere Maßnahmen eingeleitet um den Islam zu stärken: Es wurde ein Gesetz vorgeschlagen, das den Bau von Kirchen und anderen nicht-islamischen Gotteshäusern verbieten soll und bestimmte Verfassungsänderungen sollen alle Gesetze in Einklang mit der Scharia bringen. Scheich Sabah al-Ahmad al-Sabah, der Emir von Kuwait, blockierte jedoch den Gesetzesvorschlag bezüglich der Scharia. Dies deutet darauf hin, dass er auch die versuchte Einführung drakonischer Strafen wegen Blasphemie blockieren könnte.
In Kuwait lebt eine relativ große Anzahl von Christen, darunter hauptsächlich Ausländer, die rund 14% der Bevölkerung ausmachen. Eine Verfassungsänderung, die die Scharia zur Gesetzesgrundlage machen würde, würde das Leben der Christen unweigerlich einschränken – und sie vielleicht sogar in Gefahr bringen.
- Beten wir, dass der Emir ein Veto gegen die neu vorgeschlagenen Strafen für Blasphemie einlegen wird und dass die Islamisierung von Kuwait angehalten und rückgängig gemacht wird.
- Beten wir für die Christen in Kuwait, dass der Herr sie ihn ihrem Dienst in diesem feindseligen und herausfordernden Umfeld stärkt.
Indonesien – Eine Kirche wieder geöffnet, eine andere geschlossen
Ein muslimische Bürgermeister, der in der Stadt Bogor in Indonesien die GKI Yasmin Kirche illegal geschlossenen hatte, hat sich dazu bereit erklärt die Kirche wieder zu öffnen, aber nur unter der Bedingung, dass neben der Kirche eine Moschee gebaut wird. Nach monatelangen Verhandlungen zwischen der Kirche und den Behörden erreichten Berater des Präsidenten am 2. Mai endlich eine Einigung. Die GKI Yasmin Kirche, die gezwungen war ihre Gottesdienste auf der Straße außerhalb ihres halb-fertiggestellten Gebäudes abzuhalten, stimmt dem Kompromiss prinzipiell zu. Ein Sprecher der Kirche sagte: „Was für uns am meisten zählt, ist, dass uns unser verfassungsmäßiges Recht zugesprochen wurde und wir wieder in unserer Kirche Gottesdienst feiern dürfen.“
In einem anderen Teil Indonesiens, der halb-autonomen Provinz Aceh, haben die Behörden weitere 17 christliche Gotteshäuser geschlossen. Das Bezirksoberhaupt des Bezirks Aceh Singkil hatte behauptet, dass zahlreiche kleine Gebäude, die als Haus-Kirchen benutzt wurden, sogenannte Undungs, über keine offizielle Bewilligung verfügten und daher Beschwerden von Einheimischen verursachten. Nach einer Kundgebung radikaler Islamisten am 30. April wurden die Undungs innerhalb einer Woche geschlossen. Es ist das erste Mal, dass die Behörden offiziell gegen Kirchen vorgegangen sind, was darauf hindeutet, dass sie dem Druck der Islamisten nachgeben.
Im Mai wurden auch andere indonesische Kirchen angegriffen: in Bekasi wurde eine Kirchengemeinde innerhalb von vier Tagen zweimal von hunderten von Islamisten angegriffen, die Steine, faule Eier und Säcke voller Urin und Abwasser auf die Christen warfen. Bei einem Bombenanschlag im hauptsächlich christlichen Quartier von Ambon wurden duzende von Menschen verletzt und Häuser und Autos in Brand gesetzt. Die einzige christliche Kirche in Picuan in Nord-Sulawesi wurde ebenfalls in Brand gesetzt.
- Danken wir Gott, dass die GKI Yasmin Kirche ihr Gebäude wieder öffnen darf und beten wir, dass dies das Ende aller Schwierigkeiten mit den Behörden sein wird. Beten wir um eine gute Beziehung mit der zukünftigen benachbarten Moschee.
- Beten wir für die Christen in Aceh, dass ihre Kirchen ihnen wieder zur Verfügung gestellt werden. Beten wir für diese Gemeinden, die erst vor kurzem angegriffen wurden und um Schutz für das ganze Volk Gottes in Indonesien.
Usbekistan – Razzia bei christlichem Treffen, hohe Geldstrafen verhängt
Am 9. April verurteilte ein Gericht in Usbekistan 14 Christen einer nicht-registrierten Kirche für das „Anwerben Gläubiger anderer Konfessionen und anderer missionarischer Tätigkeiten“. Unter dem Vorwand, nach einer Bombe zu suchen, hatten acht Polizisten und Sicherheitskräfte am 27. Februar in einem Haus, in dem sich die Gemeindemitglieder versammelt hatten, eine Razzia durchgeführt. Sie konfiszierten einen Laptop und mehrere christliche Bücher. Die meisten Christen wurden verurteilt, ein Bußgeld in Höhe von mindestens zehn Monatslöhnen zu zahlen. Während der Gastgeber, in dessen Haus die Versammlungen abgehalten wurden, eine sechs Mal höhere Strafe erhielt. Der Richter ordnete auch die Zerstörung der konfiszierten Bücher an.
- Beten wir um Gottes Kraft für die Mitglieder dieser Kirche, so dass sie trotz der Belästigungen durch die Behörden standhaft im Glauben an den Herrn bleiben.
Indien – Namen von Christen verschwinden aus dem Wählerverzeichnis
Ein christliches Forum in Madhya Pradesh hat entdeckt, dass die Namen von bis zu 20.000 Christen aus dem staatlichen Wählerverzeichnis gelöscht wurden. Das Forum befürchtet, dass die nationalistische und notorisch anti-christliche herrschende Hindu-Partei Bharatiya Janta die christliche Gemeinschaft bewusst ihrer Rechte berauben möchte. Die Bedenken des Forums werden von der wichtigsten Oppositionspartei Indian National Congress geteilt, die die Staatsregierung nach der Entdeckung beschuldigte, mit schmutzigen Mitteln Politik zu betreiben um die Christen zu entrechten. Das Forum hat eine Untersuchung eingeleitet und beabsichtigt, die Wahlbehörden zu informieren.
- Beten wir, dass alle fehlerhaften Wahlverfahren in Madhya Pradesh korrigiert werden und dass alle Christen frei an den politischen Prozessen teilnehmen können.

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