veröffentlicht am: 11:57 GMT Daylight Time - Montag 23 April 2012
Islamistische Rebellen vertreiben Christen aus dem Norden Malis
Projekt(e): 34-1057
Land: Mali, Afrika, Mittlerer Osten und Nordafrika
Familien brauchen dringend Nahrungsmittel und lebensnotwendige Güter
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Christian families from northern Mali fled to the south to escape the violence
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Christen in Mali waren gezwungen ihre Häuser zu verlassen, als Islamisten nach der gewaltsamen Machtübernahme der Rebellen randalierend durch den Norden des Landes gezogen sind. Nun benötigen sie dringendst Hilfe.
Tuareg-Rebellen, zusammen mit der islamistischen Bewegung Ansar Dine und einer Separatistengruppe, gewannen nach einem Militärputsch, der am 22. März die Regierung gestürzt hatte, die Kontrolle über den Norden Malis. Boko Haram, eine islamistische Gruppe, die in Nigeria Krieg gegen die Christen führt, waren ebenfalls an den Kämpfen beteiligt.
Eine Kontaktperson des Barnabas Funds in Mali sagte:
Es werden die schrecklichsten Verbrechen gegen die Bevölkerung begangen: Massaker, Vergewaltigungen, Schleierpflicht für Frauen und Verfolgung der Christen. Alle Kirchen in Gao und Timbuktu wurden zerstört und alle Gläubigen mussten ihr gesamtes Hab und Gut aufgeben und in den Süden fliehen.
Die schwer bewaffneten Rebellen haben Häuser geplündert, Kirchen zerstört und eine Bibelschule in Gao besetzt. Ansar Dine, die Verbindungen zu al-Qaida haben und Mali zu einem islamischen Staat machen wollen, haben den Norden unter die Autorität der Scharia gestellt.
Über 215.000 Menschen wurden aus ihren Häusern vertrieben, viele davon flohen nach Burkina Faso und Mauretanien. Zahlreiche Christen suchten in der Hauptstadt Bamako Zuflucht. Mehrere Missionswerke und Kirchen haben sich zusammen getan und ein Krisenkomitee gegründet um den Flüchtlingen, die dringend Nahrung, Kleidung und weitere lebensnotwendige Güter benötigen, zu helfen.
Die Notlage der Flüchtlinge wird durch die akute Nahrungsmittelknappheit in der gesamten Sahelzone weiter verschlimmert. Die Preise für Grundnahrungsmittel haben sich verdoppelt und in gewissen Regionen sogar verdreifacht. Kommissionen der UNO und Nicht-Regierungs-Organisationen (NROs) sind tief besorgt, dass die Übernahme von Nord-Mali durch die Rebellen die Nahrungsmittelkrise weiter verschärfen könnte.
Der Barnabas Fund stellte genügend Mais und Reis für rund 100 christliche Familien für drei Monate zur Verfügung, versorgt traumatisierte Frauen und Kinder mit Medikamenten und deckt die Wohnkosten für einige Familien.
Dr. Patrick Sookhdeo, internationaler Direktor des Barnabas Funds sagte:
Unsere Brüder und Schwestern in Mali sind in einer verzweifelten Lage. Inmitten einer gewalttätigen islamistischen Machtübernahme, bei der Christen ganz besonders angegriffen werden, waren sie gezwungen ihre Häuser zu verlassen und leiden große Not. Die Kirchen in Mali haben sich zusammen getan um zu helfen, doch inmitten einer schweren Hungersnot sind die Ressourcen knapp und teuer. Sie sind deshalb dringend auf die praktische Hilfe der internationalen christlichen Gemeinschaft angewiesen. Bitte helfen Sie uns, auf diesen dringenden Hilferuf zu antworten.
SPENDEN & HELFEN
Falls Sie den Christen in Mali gerne helfen würden, schicken Sie ihre Spende bitte zu Gunsten des Projekts 34-1057 (Hilfe für die verfolgten Christen in Mali). Bitte klicken Sie hier um direkt online zu spenden und zu helfen.
Sie können ihre Spende auch telefonisch machen unter der Nummer +44 1672 565031 (von außerhalb Englands). Bitte geben Sie die Projektnummer 34-1057 an.
- Dass der Interim-Präsident Dioncounda Traore, der am 12. April eingeschworen wurde, wieder Ordnung in Mali herstellt und die Rebellion im Norden des Landes beendet.
- Für all diejenigen, die aufgrund der gewaltsamen Machtübernahme der Rebellen gezwungen waren ihre Häuser zu verlassen. Beten wir, dass sie Unterkunft finden und alles, was sie zum Überleben brauchen, erhalten werden.
- Für die Kirchen im Süden des Landes, die ihren Brüdern und Schwestern aus dem Norden helfen möchten. Beten wir, dass der Herr ihnen Kraft und genügend Ressourcen schenkt.

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