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Zwischen Sudan und Südsudan droht Krieg – Christen in Gefahr

Projekt(e): 48-990

Land: Sudan, Mittlerer Osten und Nordafrika, Süd-Sudan

Inmitten der zunehmend intensiven Kämpfe in der umstrittenen Grenzregion zwischen dem Sudan und dem Südsudan steigt die Gefahr eines umfassenden Kriegs rapide an und bringt die Christen in beiden Ländern in höchste Gefahr.

Die heftigen Auseinandersetzungen im ölreichen Gebiet im vergangenen Monat wurden als die schlimmsten Kämpfe seit der Unabhängigkeit des Südsudans im Juli 2011 beschrieben.

Der UNO-Sicherheitsrat drückte vor zwei Wochen seine „tiefe und wachsende Besorgnis“ über den „eskalierenden Konflikt“ aus und warnte, dass die Situation in einen totalen Krieg ausarten könnte.

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Christen im Sudan und im Südsudan sind von einem erneuten Krieg bedroht.

Der Sudan, der die Grenzregion und den Südsudan seit fast einem Jahr willkürlich bombardiert, erklärte, dass falls der Südsudan sich nicht an eine Aufforderung der UN zum Verlassen der Ölfelder in Heglig hält, sie die südsudanesischen Streitkräfte „davonjagen“ und „den Südsudan tief im Landesinnern treffen“ werden.

Die Spannungen drohen den brutalen Bürgerkrieg wieder anzufachen, der dem Süden Verwüstung brachte und über zwei Millionen Menschenleben, darunter vor allem Christen aus dem Süden, gekostet hat.

Mit der Unabhängigkeit des Südens sollte eine neue Ära des Friedens eingeläutet werden, doch eine Reihe von schwerwiegenden Problemen zwischen den beiden Ländern, darunter der Streit um umstrittene Grenzgebiete, Öleinnahmen und Bürgerrechte, verbleiben ungelöst. 

Gefährliche Grauzone

Die meisten Christen, die im arabisch-muslimischen Nordsudan verblieben sind, sind südsudanesisch-afrikanischer Abstammung. Aufgrund der Feindseligkeit zwischen den beiden Nationen befinden sich die Christen in einer zunehmend gefährlichen Lage. Nachdem sich der Süden im Januar 2011 zur Abspaltung entschieden hatte, wurden die Christen ihrer Staatsbürgerschaft beraubt und hatten bis am 8. April dieses Jahres Zeit, sich ihre neuen Dokumente zu beschaffen. Da die Frist nun abgelaufen ist, werden sie im Sudan als Ausländer behandelt. Da der Südsudan noch keine offiziellen Dokumente ausgestellt hat, können sie keine Arbeitsbewilligung erhalten und haben offiziell auch keine Staatszugehörigkeit.

Ein Abkommen, das den Bürgern beider Länder in beiden Nationen wichtige Rechte eingeräumt hätte – das Recht im anderen Land zu leben, zu arbeiten und Land zu besitzen – ist ins Stocken geraten und es gibt nur wenig Hoffnung auf weitere Fortschritte.  Ein Treffen der beiden Präsidenten anfangs April musste aufgrund der Gewaltausschreitungen in den Grenzregionen abgesagt werden.

Tausende von Menschen mussten infolge des Konflikts ihre Häuser verlassen und leben in der Wildnis, hunderte davon im Ödland um die Hauptstadt Khartum. Viele haben weder das Geld noch die nötigen Ressourcen um ihre Familie und ihr Hab und Gut in den Südsudan zu transportieren. Rund 75% der Vertriebenen sind Christen.

Ein führendes Mitglied einer Gruppe von Vertriebenen erklärte:

Wir haben unsere Häuser vor drei Monaten verlassen. Wir wollen in den Südsudan zurückkehren, doch um unsere ehemalige Heimat zu erreichen brauchen wir die Hilfe beider Regierungen.

Die Menschen hier sind völlig erschöpft. Die Männer haben weder Arbeit noch Nahrung. So sieht unsere Situation aus.

Familien und Einzelpersonen fehlt es an Unterkünften, medizinischer Versorgung, Schulbildung und Nahrung. Partner des Barnabas Funds im Südsudan

Der Barnabas Fund trägt dazu bei, die praktischen Bedürfnisse der Christen im Sudan und im Südsudan zu decken. Wir versorgen zurückkehrende Flüchtlinge mit Hilfsgütern, darunter Sorghum (ein hirseähnliches Getreide), Salz, Plastikplanen für Notunterkünfte, Moskitonetze, Decken, Wasserbehälter und Kochgeschirr.

Dr. Patrick Sookhdeo, internationaler Direktor des Barnabas Funds, sagte:

Ein neuer Krieg wäre eine Tragödie, insbesondere für die Christen in beiden Regionen, auf die es die Regierung in Kartoum während des langen Bürgerkriegs besonders abgesehen hatte. Die Christen im Sudan leiden bereits stark unter den Folgen des ungelösten Konflikts zwischen den beiden Ländern. Viele sind obdachlos und benötigen dringend Hilfe. Die humanitäre Lage wird sich durch diesen jüngsten Konflikt nur weiter verschlechtern.

 


SPENDEN & HELFEN

 Falls Sie den Christen, die von der Flut in Pakistan betroffen sind, gerne helfen würden, schicken Sie ihre Spende bitte zu Gunsten des Projekts 00-634 (Katastrophenhilfe). Bitte klicken Sie hier um direkt online zu spenden und zu helfen.

Sie können ihre Spende auch telefonisch machen unter der Nummer +44 1672 565031 (von außerhalb Englands). Bitte geben Sie die Projektnummer 00-634 (Katastrophenhilfe) an.

Beten Sie mit uns:

 

  • Dass die UNO und die Afrikanische Union im Stande sind, Frieden zwischen dem Sudan und dem Südsudan zu vermitteln und dass die dem Konflikt zugrunde liegenden Probleme zur Zufriedenheit beider Nationen gelöst werden können.
  • Für all diejenigen, die sich in einer politischen Grauzone befinden und weder über eine sudanesische noch über eine südsudanesische Staatsbürgerschaft verfügen. Beten wir, dass ihnen schnell Dokumente ausgestellt werden, damit sie Arbeit und Unterkunft finden können.
  • Dass Gott sein Volk im Sudan und im Südsudan vor gewalttätigen Übergriffen beschützt.

 

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christian, persecution, charity, church, persecuted, sookhdeo, Islam

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    • In December 2011 a Turkish newspaper reported a large-scale plot by al-Qaeda to bomb churches in the capital, Ankara, as well as other targets. It said that an official indictment had been issued against at least eleven alleged militants, which outlined their strategy to bring jihad to Turkey. Their materials reportedly included lists of the names and home addresses of church leaders and other Christian workers. Although Christians in Turkey have suffered only occasional incidents of violence in recent years, six have been killed, and the authorities have made several mass arrests of suspected al-Qaeda members and sympathisers. Pray that God will be the refuge and strength of His people in Turkey and will protect them from harm (Psalm 46:1). Klicken Sie hier und erhalten Sie unser Tagesgebet tu00e4glich per RSS Tue, Apr 2012 00:00

    • An unofficial “committee for the promotion of virtue and the prevention of vice” has been launched in Tunisia. The new organisation is not recognised by the government, but no action has been taken to stop its activities. Its members have taken upon themselves to see that Islamic virtues are upheld in public life: they are aggressive towards women who do not abide by their dress code, and they are trying to impose imams with Islamist views on mosques and Quranic schools. Since the Islamist Ennahda party won the largest vote in the elections in October 2011, concerns have been raised that the country will move in an increasingly Islamist direction. Pray that this will not happen, and that the small Christian community in Tunisia will not come under even greater pressure. Klicken Sie hier und erhalten Sie unser Tagesgebet tu00e4glich per RSS Mon, Apr 2012 00:00

    • Elderly members of a church in China were beaten to the ground when they tried to stop the destruction of their building. Developers had won government approval to demolish the church in Tai’an, Shandong province, even though the congregation belongs to one of the denominations approved by the authorities. Even the status of the buildings as protected, national, historical landmarks has been insufficient to save them from ruin. The unregistered “house churches” of China face the severest persecution from the government, but this incident demonstrates that even the rights of the official churches can be wantonly disregarded. Pray that God will comfort and strengthen the congregation in their distress; in their appeal to the government they said, “[We] have full confidence in the God whom we believe and in his words”. Klicken Sie hier und erhalten Sie unser Tagesgebet tu00e4glich per RSS Sun, Apr 2012 00:00

    • “I believed in Jesus two years ago and after that my wife came to Jesus too. We are from a very difficult region for sharing the Gospel. This seminar encouraged us in our ministry and helped us to be strong in faith. I had many questions when I read the Bible and I have received answers to my questions.” This testimony comes from “Salman”, one of 40 church leaders in Tajikistan who attended a three-day study programme supported by Barnabas Fund. All of the leaders are converts from Islam. Pray for them as they seek to proclaim Christ and build up their churches in the face of tight government controls and hostility from Muslims. Klicken Sie hier und erhalten Sie unser Tagesgebet tu00e4glich per RSS Sat, Mar 2012 00:00

    • Many Christians have been killed in the anti-government unrest in Syria, at the hands of both rebels and government forces. In one tragic incident a young Christian boy was killed by the rebels, who filmed the murder, while another Christian was seized and asked how he wanted to die. Many Christians have fled from one city where the violence has brought normal life to a halt, and they are now struggling to feed their families. Others are afraid to leave their homes to go to work. Barnabas Fund has sent aid to Christians in desperate need of humanitarian assistance. Pray that the Lord will meet their needs and keep them safe in the midst of political turmoil. Klicken Sie hier und erhalten Sie unser Tagesgebet tu00e4glich per RSS Fri, Mar 2012 00:00

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