Barnabas Fund - International Headquarters River Street, Pewsey, Wilthire. Phone: +44 1672 565030 Latitude: 51 deg 23 min 18 sec N Longitude: 1 deg 45 min 48 sec W .
Zwischen Sudan und Südsudan droht Krieg ...

Email:

Zwischen Sudan und Südsudan droht Krieg – Christen in Gefahr

To

Email address:
Separate multiple addresses with a comma (,). Maximum of 10

From

Your name:
Your email address:
Security test:
Please enter the numbers that appear here in the box below.
refresh captcha
CAPTCHA Image
Security code:

Details provided here will never be used in any other context

Zwischen Sudan und Südsudan droht Krieg – Christen in Gefahr

Projekt(e): 48-990

Land: Sudan, Mittlerer Osten und Nordafrika, Süd-Sudan

Inmitten der zunehmend intensiven Kämpfe in der umstrittenen Grenzregion zwischen dem Sudan und dem Südsudan steigt die Gefahr eines umfassenden Kriegs rapide an und bringt die Christen in beiden Ländern in höchste Gefahr.

Die heftigen Auseinandersetzungen im ölreichen Gebiet im vergangenen Monat wurden als die schlimmsten Kämpfe seit der Unabhängigkeit des Südsudans im Juli 2011 beschrieben.

Der UNO-Sicherheitsrat drückte vor zwei Wochen seine „tiefe und wachsende Besorgnis“ über den „eskalierenden Konflikt“ aus und warnte, dass die Situation in einen totalen Krieg ausarten könnte.

Woman_and_Child_4X3.jpg
Christen im Sudan und im Südsudan sind von einem erneuten Krieg bedroht.

Der Sudan, der die Grenzregion und den Südsudan seit fast einem Jahr willkürlich bombardiert, erklärte, dass falls der Südsudan sich nicht an eine Aufforderung der UN zum Verlassen der Ölfelder in Heglig hält, sie die südsudanesischen Streitkräfte „davonjagen“ und „den Südsudan tief im Landesinnern treffen“ werden.

Die Spannungen drohen den brutalen Bürgerkrieg wieder anzufachen, der dem Süden Verwüstung brachte und über zwei Millionen Menschenleben, darunter vor allem Christen aus dem Süden, gekostet hat.

Mit der Unabhängigkeit des Südens sollte eine neue Ära des Friedens eingeläutet werden, doch eine Reihe von schwerwiegenden Problemen zwischen den beiden Ländern, darunter der Streit um umstrittene Grenzgebiete, Öleinnahmen und Bürgerrechte, verbleiben ungelöst. 

Gefährliche Grauzone

Die meisten Christen, die im arabisch-muslimischen Nordsudan verblieben sind, sind südsudanesisch-afrikanischer Abstammung. Aufgrund der Feindseligkeit zwischen den beiden Nationen befinden sich die Christen in einer zunehmend gefährlichen Lage. Nachdem sich der Süden im Januar 2011 zur Abspaltung entschieden hatte, wurden die Christen ihrer Staatsbürgerschaft beraubt und hatten bis am 8. April dieses Jahres Zeit, sich ihre neuen Dokumente zu beschaffen. Da die Frist nun abgelaufen ist, werden sie im Sudan als Ausländer behandelt. Da der Südsudan noch keine offiziellen Dokumente ausgestellt hat, können sie keine Arbeitsbewilligung erhalten und haben offiziell auch keine Staatszugehörigkeit.

Ein Abkommen, das den Bürgern beider Länder in beiden Nationen wichtige Rechte eingeräumt hätte – das Recht im anderen Land zu leben, zu arbeiten und Land zu besitzen – ist ins Stocken geraten und es gibt nur wenig Hoffnung auf weitere Fortschritte.  Ein Treffen der beiden Präsidenten anfangs April musste aufgrund der Gewaltausschreitungen in den Grenzregionen abgesagt werden.

Tausende von Menschen mussten infolge des Konflikts ihre Häuser verlassen und leben in der Wildnis, hunderte davon im Ödland um die Hauptstadt Khartum. Viele haben weder das Geld noch die nötigen Ressourcen um ihre Familie und ihr Hab und Gut in den Südsudan zu transportieren. Rund 75% der Vertriebenen sind Christen.

Ein führendes Mitglied einer Gruppe von Vertriebenen erklärte:

Wir haben unsere Häuser vor drei Monaten verlassen. Wir wollen in den Südsudan zurückkehren, doch um unsere ehemalige Heimat zu erreichen brauchen wir die Hilfe beider Regierungen.

Die Menschen hier sind völlig erschöpft. Die Männer haben weder Arbeit noch Nahrung. So sieht unsere Situation aus.

Familien und Einzelpersonen fehlt es an Unterkünften, medizinischer Versorgung, Schulbildung und Nahrung. Partner des Barnabas Funds im Südsudan

Der Barnabas Fund trägt dazu bei, die praktischen Bedürfnisse der Christen im Sudan und im Südsudan zu decken. Wir versorgen zurückkehrende Flüchtlinge mit Hilfsgütern, darunter Sorghum (ein hirseähnliches Getreide), Salz, Plastikplanen für Notunterkünfte, Moskitonetze, Decken, Wasserbehälter und Kochgeschirr.

Dr. Patrick Sookhdeo, internationaler Direktor des Barnabas Funds, sagte:

Ein neuer Krieg wäre eine Tragödie, insbesondere für die Christen in beiden Regionen, auf die es die Regierung in Kartoum während des langen Bürgerkriegs besonders abgesehen hatte. Die Christen im Sudan leiden bereits stark unter den Folgen des ungelösten Konflikts zwischen den beiden Ländern. Viele sind obdachlos und benötigen dringend Hilfe. Die humanitäre Lage wird sich durch diesen jüngsten Konflikt nur weiter verschlechtern.

 


SPENDEN & HELFEN

 Falls Sie den Christen, die von der Flut in Pakistan betroffen sind, gerne helfen würden, schicken Sie ihre Spende bitte zu Gunsten des Projekts 00-634 (Katastrophenhilfe). Bitte klicken Sie hier um direkt online zu spenden und zu helfen.

Sie können ihre Spende auch telefonisch machen unter der Nummer +44 1672 565031 (von außerhalb Englands). Bitte geben Sie die Projektnummer 00-634 (Katastrophenhilfe) an.

Beten Sie mit uns:

 

  • Dass die UNO und die Afrikanische Union im Stande sind, Frieden zwischen dem Sudan und dem Südsudan zu vermitteln und dass die dem Konflikt zugrunde liegenden Probleme zur Zufriedenheit beider Nationen gelöst werden können.
  • Für all diejenigen, die sich in einer politischen Grauzone befinden und weder über eine sudanesische noch über eine südsudanesische Staatsbürgerschaft verfügen. Beten wir, dass ihnen schnell Dokumente ausgestellt werden, damit sie Arbeit und Unterkunft finden können.
  • Dass Gott sein Volk im Sudan und im Südsudan vor gewalttätigen Übergriffen beschützt.

 

Teilen Sie diese Artikel

Email:

Zwischen Sudan und Südsudan droht Krieg – Christen in Gefahr

To

Email address:
Separate multiple addresses with a comma (,). Maximum of 10

From

Your name:
Your email address:
Security test:
Please enter the numbers that appear here in the box below.
refresh captcha
CAPTCHA Image
Security code:

Details provided here will never be used in any other context

christian, persecution, charity, church, persecuted, sookhdeo, Islam

Barnabas Fund Newsletter

Bleiben Sie informiert über die Situation der verfolgten Christen in aller Welt und erhalten Sie regelmässige Emails mit Nachrichten und Gebetsanliegen:

Auf Twitter

Auf Twitter_icon
  • Fokus Fürbitte April 2013: PAKISTAN – MUSLIME BRENNEN 178 CHRISTLICHE HÄUSER NIEDER NACH ANSCHULDIGUNG WEGEN ... http://t.co/c9QcEe3TaO Wed, Apr 2013 15:14

  • Pray for the Lord’s protection for Christians in Kenya and Tanzania, who live in growing danger of violence fr... http://t.co/W9OuBbMcbD Wed, Mar 2013 13:35

  • Die ägyptische Religionspolizei: Ein weiterer Schritt in Richtung eines islamischen Gottesstaats: Die angekün... http://t.co/KAZOeDHPou Wed, Mar 2013 11:42

  • Fokus Fürbitte März 2013: INDIEN – ANGRIFF AUF KIRCHE; ÜBER DREISSIG CHRISTEN INS KRANKENHAUS EINGELIEFER VIE... http://t.co/uqO7HikzJk Wed, Mar 2013 15:40

  • Fokus Fürbitte Februar 2013: WEIHNACHTEN – ZAHLREICHE CHRISTEN BEI ANGRIFFEN ÜBER WEIHNACHTEN GETÖTET MALI – CH... http://t.co/14f74t2q Wed, Feb 2013 16:55

Tagesgebet

Tagesgebet_icon
    © Barnabas Fund 1997 - 2013 All rights reserved.
    Barnabas Fund & Barnabas Aid are registered trade marks