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Humanitäre Katastrophe und religiöse Verfolgung von Christen im Sudan

Projekt(e): 48-990

Land: Sudan, Mittlerer Osten und Nordafrika, Süd-Sudan

Die humanitäre Krise im Südsudan eskaliert: Die Christen des Landes leiden unter gewalttätigen Konflikten im Landesinnern und in den Grenzregionen, und im angrenzenden Sudan werden Christen und Kirchen zunehmend Opfer von religiös motivierten Gewalttaten.

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Der Barnabas Fund unterstützt die bedürfdigen Christen im Sudan mit Hilfsgütern.

Die ethnische Gewalt im südsudanesischen Bundesstaat Jonglei hat Schätzungen zufolge bereits über 3.000 Toten gefordert; über 100.000 Menschen wurden vertrieben. Ganze Dörfer werden abgebrannt und Hilfsorganisationen haben Mühe, alle Vertriebenen zu erreichen. Zahlreiche Flüchtlinge sind gezwungen, sich von wilden Früchten zu ernähren.

Unter den Todesopfern befinden sich auch Christen und Gemeindeleiter; zahlreiche Kirchen und christliche Zentren wurden während den Gewaltausschreitungen zerstört.

Ein christlicher Leiter, der sich unter den evakuierten Flüchtlingen aus der Stadt Pibor befindet, sagte:

Ich sah Frauen, Kinder und zahlreiche Menschen, die ausgehungert, übersäht mit Moskitostichen und ohne Decken oder Matten unter Bäumen lagen und verschmutztes Wasser aus Sümpfen und Flüssen trinken mussten… Noch nie in meinem Leben habe ich ein tragischeres und elenderes Bild gesehen.

Problematische Grenze

Inzwischen hat sich auch die humanitäre Lage in der umstrittenen Grenzregion Abyei rapide verschlechtert. Zehntausende von Menschen waren nach dem Einmarsch nordsudanesischer Streitkräfte zur Flucht gezwungen und in den Staaten Kordofan und Blue Nile (deutsch Blauer Nil) herrscht Angst vor einer ausgedehnten Hungersnot. Der US-Sondergesandte für den Sudan befürchtet, dass bis März über eine Viertelmillion Menschen am Rande einer Hungersnot stehen könnten.

Christen, und ganz speziell Gemeindeleiter, werden Opfer dieser brutalen Kampagnen, da sie im Verdacht stehen Widerstand gegen den sudanesischen Präsidenten Omar al-Bashir zu leisten.

Gewalt gegen Christen

Seit der der Ablösung des hauptsächlich christlichen Südsudans im Juli 2011 sind die Christen und Kirchen im Nordsudan zunehmend Feindseligkeiten ausgesetzt. Die nordsudanesische Bevölkerung ist zu 98% muslimisch. Berichten zufolge wurden mehrere christliche Gemeindeleiter bedroht, verhaftet oder entführt. So wurden am 16. Januar in Rabak, südlich der Hauptstadt Khartum, zwei Pastoren entführt; für ihre Freilassung wurde ein Lösegeld in der Höhe von 500.000 Sudanesischen Pfund (umgerechnet ca. € 142.000) gefordert.

Führende Christen befürchten, dass die Lage der Kirche im Sudan in Zukunft noch gefährlicher werden wird. Präsident Omar al-Bashir hat wiederholt klargestellt, dass er beabsichtigt eine islamische Verfassung zu erlassen und den Einfluss der Scharia zu stärken, was das Leben der Christen im Sudan zukünftig noch gefährlicher machen würde.

Hilfe vom Barnabas Fund

Der Barnabas Fund unterstützt die Christen in der heute gespaltenen Region des Sudans seit vielen Jahren. Unsere jüngsten Projekte beinhalten unter anderen die Verteilung von Nahrungsmitteln an tausende von Christen, die von Gewalttaten betroffen waren, die Unterstützung von Mikrokredit-Initiativen und eines christlichen Dienstes für Gefängnisinsassen, und die Finanzierung eines Bohrbrunnes und mehrerer Schulen.

Patrick Sookhdeo, der internationale Direktor des Barnabas Fundes, sagte:

Die Christen im Sudan, Südsudan und in den Grenzregionen benötigen dringend Ihre Hilfe. Sie leiden nicht nur unter den humanitären Auswirkungen mehrerer gewalttätiger Konflikte, sondern werden auch aufgrund ihres Glaubens verfolgt – ganz speziell im Sudan und in den Grenzregionen. Bitte beten Sie für diese Christen und geben Sie so viel Sie vermögen, um uns zu helfen ihre materiellen Bedürfnisse zu decken.

Spenden & Helfen

Falls Sie den Christen, die von der Flut in Pakistan betroffen sind, gerne helfen würden, schicken Sie ihre Spende bitte zu Gunsten des Projekts 00-634 (Katastrophenhilfe). Bitte klicken Sie hier um direkt online zu spenden und zu helfen.

Sie können ihre Spende auch telefonisch machen unter der Nummer +44 1672 565031 (von außerhalb Englands). Bitte geben Sie die Projektnummer 00-634 (Katastrophenhilfe) an.

Beten Sie mit uns:
  • Um ein Ende der Kämpfe, sowohl im Südsudan, als auch in den nördlichen Grenzregionen.
  • Dass die humanitäre Hilfe alle Opfer der Konflikte schnell erreicht.
  • Für die Christen, die aufgrund ihres Glaubens verfolgt werden, dass sie ermutigt und gesegnet werden in der Gewissheit, dass der Geist der Herrlichkeit und Gottes auf ihnen ruht (1. Peter 4,14).
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christian, persecution, charity, church, persecuted, sookhdeo, Islam

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    • In December 2011 a Turkish newspaper reported a large-scale plot by al-Qaeda to bomb churches in the capital, Ankara, as well as other targets. It said that an official indictment had been issued against at least eleven alleged militants, which outlined their strategy to bring jihad to Turkey. Their materials reportedly included lists of the names and home addresses of church leaders and other Christian workers. Although Christians in Turkey have suffered only occasional incidents of violence in recent years, six have been killed, and the authorities have made several mass arrests of suspected al-Qaeda members and sympathisers. Pray that God will be the refuge and strength of His people in Turkey and will protect them from harm (Psalm 46:1). Klicken Sie hier und erhalten Sie unser Tagesgebet tu00e4glich per RSS Tue, Apr 2012 00:00

    • An unofficial “committee for the promotion of virtue and the prevention of vice” has been launched in Tunisia. The new organisation is not recognised by the government, but no action has been taken to stop its activities. Its members have taken upon themselves to see that Islamic virtues are upheld in public life: they are aggressive towards women who do not abide by their dress code, and they are trying to impose imams with Islamist views on mosques and Quranic schools. Since the Islamist Ennahda party won the largest vote in the elections in October 2011, concerns have been raised that the country will move in an increasingly Islamist direction. Pray that this will not happen, and that the small Christian community in Tunisia will not come under even greater pressure. Klicken Sie hier und erhalten Sie unser Tagesgebet tu00e4glich per RSS Mon, Apr 2012 00:00

    • Elderly members of a church in China were beaten to the ground when they tried to stop the destruction of their building. Developers had won government approval to demolish the church in Tai’an, Shandong province, even though the congregation belongs to one of the denominations approved by the authorities. Even the status of the buildings as protected, national, historical landmarks has been insufficient to save them from ruin. The unregistered “house churches” of China face the severest persecution from the government, but this incident demonstrates that even the rights of the official churches can be wantonly disregarded. Pray that God will comfort and strengthen the congregation in their distress; in their appeal to the government they said, “[We] have full confidence in the God whom we believe and in his words”. Klicken Sie hier und erhalten Sie unser Tagesgebet tu00e4glich per RSS Sun, Apr 2012 00:00

    • “I believed in Jesus two years ago and after that my wife came to Jesus too. We are from a very difficult region for sharing the Gospel. This seminar encouraged us in our ministry and helped us to be strong in faith. I had many questions when I read the Bible and I have received answers to my questions.” This testimony comes from “Salman”, one of 40 church leaders in Tajikistan who attended a three-day study programme supported by Barnabas Fund. All of the leaders are converts from Islam. Pray for them as they seek to proclaim Christ and build up their churches in the face of tight government controls and hostility from Muslims. Klicken Sie hier und erhalten Sie unser Tagesgebet tu00e4glich per RSS Sat, Mar 2012 00:00

    • Many Christians have been killed in the anti-government unrest in Syria, at the hands of both rebels and government forces. In one tragic incident a young Christian boy was killed by the rebels, who filmed the murder, while another Christian was seized and asked how he wanted to die. Many Christians have fled from one city where the violence has brought normal life to a halt, and they are now struggling to feed their families. Others are afraid to leave their homes to go to work. Barnabas Fund has sent aid to Christians in desperate need of humanitarian assistance. Pray that the Lord will meet their needs and keep them safe in the midst of political turmoil. Klicken Sie hier und erhalten Sie unser Tagesgebet tu00e4glich per RSS Fri, Mar 2012 00:00

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