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Syriens Christen sind am Rande der Verzweiflung: Wird die Kirche überleben?

Projekt(e): 00-1032

Land: Mittlerer Osten und Nordafrika, Syrien

In Homs, der drittgrößten Stadt Syriens, ist fast die gesamte christliche Bevölkerung – rund 50.000 bis 60.000 Menschen – aufgrund der anhaltenden Kämpfe zur Flucht gezwungen worden.

Bombed out Syrian church
Diese Kirche wurde während der Kämpfe in Homs beschädigt.
CC BY 2.0 / FreedomHouse

Nachdem der Konflikt zwischen den Truppen des Präsidenten Bashar Assad und den Anti-Regierungskräften letzten Monat einen blutigen Höhepunkt erreicht hatte, fiel die Anzahl der Christen in der Stadt, Angaben zufolge, auf unter 1.000 Menschen. Die Christen flohen in die umliegenden Dörfer, in Großstädte oder sogar in den Libanon. Die in der Stadt verbleibenden Gläubigen sprechen von einer zunehmenden „Atmosphäre der Angst“.

Inmitten der Kämpfe griffen die Oppositionskräfte Kirchen an und besetzten eine evangelische Schule und ein Altersheim, so dass diese darauf unter Beschuss der Armee geriet. Kirchenverantwortliche berichten, dass sich muslimische Bewohner der Stadt gegen ihre christlichen Nachbarn wenden und muslimische Extremisten aus dem Ausland in die Stadt strömen, um sich mit den Aufständischen zu verbünden.

Die Christen in Homs leiden unglaublich unter Entführungen und grausamen Mordanschlägen. Die Lösegeldforderungen sind so hoch, dass viele Familien die geforderten Summen nicht bezahlen können und die Entführer in ihrer Verzweiflung anflehen, ihre Liebsten schnell zu töten, anstatt sie zuerst zu foltern.

Die Zahl der Ärzte in Homs ist von 850 auf 30 bis 35 gesunken und von den ehemals 40 bis 45 Krankenhäusern und Kliniken sind nur noch fünf oder sechs in Betrieb. Einige Krankenhäuser wurden angegriffen und zerstört, andere mussten aufgrund mangelnder Medikamente und anderer Ressourcen geschlossen werden. Zwei davon wurden ausgeraubt um Feldlazarette versorgen zu können. Fünf Schulen wurden ebenfalls beschädigt.

Die vertriebenen Christen stehen vor einer ungewissen Zukunft und befürchten, dass sie vielleicht nie wieder in ihre Heimat zurückkehren können. Währenddessen sind die in der Stadt zurückgebliebenen Gläubigen am Rande der Verzweiflung: Alle Preise schossen in die Höhe, die Vorräte gehen zur Neige und es ist oftmals zu gefährlich das Haus zu verlassen.

 

Auch in anderen Teilen Syriens ist die christliche Bevölkerung in ernsthafter Gefahr. Sie werden weitgehend als Befürworter der Regierung angesehen, doch alleine ihr christlicher Glaube reicht oftmals aus, um sie zur Zielscheibe von stark islamistischen Kräften innerhalb der Rebellen zu machen.

Die christlichen Viertel in Aleppo und Damaskus wurden bereits bombardiert. Kirchenleiter fürchten sich davor, nach Anbruch der Dunkelheit unterwegs zu sein, da sie als Symbole der christlichen Präsenz im Land ganz besonders Gefahr laufen, dass sie Mordanschlägen zum Opfer fallen. Die Behörden haben die Gemeinden gewarnt, über Ostern keine großen Versammlungen abzuhalten, da ihre Treffen bombardiert werden könnten.

Ein Kirchenleiter sagte gegenüber Barnabas Fund:

Wir hoffen auf eine sichere Zukunft, aber niemand weiß, was passieren wird. Es gibt so viele äußere Einflüsse. Wir fürchten uns vor einem religiös motivierten Konflikt. Wir fürchten uns vor einer Entwicklung wie im Irak. Eine Flucht aller Christen aus den arabischen Ländern wäre ein Verlust für alle.

Ein weiterer Leiter fügte hinzu:

Syrien wird diese Krise, so Gott will, überstehen, aber zu welchem Preis? Ich bin nicht sehr optimistisch, was das Überleben unserer christlichen Gemeinschaft anbelangt.

Der Barnabas Fund arbeitet direkt mit christlichen Partnern vor Ort zusammen, um den notleidenden Christen in ganz Syrien, einschließlich der Gläubigen in Homs und den Opfer der Bombenanschläge, Nothilfe zukommen zu lassen.

Dr. Patrick Sookhdeo, der Internationale Direktor des Barnabas Fundes berichtete:

Ich bin soeben von einem Treffen mit syrischen Gemeindeleitern zurückgekehrt und ich bin mehr denn je überzeugt, dass unsere Brüder und Schwerstern in Syrien dringend unsere Hilfe benötigen. Die dunklen Zeiten des Mittelalters, in denen in dieser Region Kirchen abgebrannt und  Christen massenweise ermordet wurden, drohen wiederzukehren. Die Existenz der christlichen Kirchen in diesem Land, die über eine fast 2 000-jährige Tradition verfügen, ist in Gefahr. Bitte helfen Sie uns, die Christen in Syrien in dieser verzweifelten Notlage zu unterstützen.

 

SPENDEN & HELFEN

 

Falls Sie den Christen, die vom Konflikt in Syrien betroffen sind, gerne helfen würden, schicken Sie ihre Spende bitte zu Gunsten des Projekts 00-1032 (zugunsten des Mittleren Ostens). Bitte klicken Sie hier um direkt online zu spenden und zu helfen.

 

Sie können ihre Spende auch telefonisch machen unter der Nummer +44 1672 565031 (von außerhalb Englands). Bitte geben Sie die Projektnummer 00-1032 (zugunsten des Mittleren Ostens) an.


Beten Sie mit uns:

 

  • Um Schutz für alle Menschen in Homs und den restlichen Teilen Syriens, die vom Konflikt betroffen sind, dass sie schnell humanitäre Hilfe erhalten.
  • Für alle vertriebenen Christen, die ihre Häuser verlassen mussten oder Gefahr laufen angegriffen zu werden, dass der Herr sie beschützt und ihnen alles gibt was sie brauchen.
  • Um ein Ende der Kämpfe und eine Lösung für die Krise in Syrien.

 

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    • In December 2011 a Turkish newspaper reported a large-scale plot by al-Qaeda to bomb churches in the capital, Ankara, as well as other targets. It said that an official indictment had been issued against at least eleven alleged militants, which outlined their strategy to bring jihad to Turkey. Their materials reportedly included lists of the names and home addresses of church leaders and other Christian workers. Although Christians in Turkey have suffered only occasional incidents of violence in recent years, six have been killed, and the authorities have made several mass arrests of suspected al-Qaeda members and sympathisers. Pray that God will be the refuge and strength of His people in Turkey and will protect them from harm (Psalm 46:1). Klicken Sie hier und erhalten Sie unser Tagesgebet tu00e4glich per RSS Tue, Apr 2012 00:00

    • An unofficial “committee for the promotion of virtue and the prevention of vice” has been launched in Tunisia. The new organisation is not recognised by the government, but no action has been taken to stop its activities. Its members have taken upon themselves to see that Islamic virtues are upheld in public life: they are aggressive towards women who do not abide by their dress code, and they are trying to impose imams with Islamist views on mosques and Quranic schools. Since the Islamist Ennahda party won the largest vote in the elections in October 2011, concerns have been raised that the country will move in an increasingly Islamist direction. Pray that this will not happen, and that the small Christian community in Tunisia will not come under even greater pressure. Klicken Sie hier und erhalten Sie unser Tagesgebet tu00e4glich per RSS Mon, Apr 2012 00:00

    • Elderly members of a church in China were beaten to the ground when they tried to stop the destruction of their building. Developers had won government approval to demolish the church in Tai’an, Shandong province, even though the congregation belongs to one of the denominations approved by the authorities. Even the status of the buildings as protected, national, historical landmarks has been insufficient to save them from ruin. The unregistered “house churches” of China face the severest persecution from the government, but this incident demonstrates that even the rights of the official churches can be wantonly disregarded. Pray that God will comfort and strengthen the congregation in their distress; in their appeal to the government they said, “[We] have full confidence in the God whom we believe and in his words”. Klicken Sie hier und erhalten Sie unser Tagesgebet tu00e4glich per RSS Sun, Apr 2012 00:00

    • “I believed in Jesus two years ago and after that my wife came to Jesus too. We are from a very difficult region for sharing the Gospel. This seminar encouraged us in our ministry and helped us to be strong in faith. I had many questions when I read the Bible and I have received answers to my questions.” This testimony comes from “Salman”, one of 40 church leaders in Tajikistan who attended a three-day study programme supported by Barnabas Fund. All of the leaders are converts from Islam. Pray for them as they seek to proclaim Christ and build up their churches in the face of tight government controls and hostility from Muslims. Klicken Sie hier und erhalten Sie unser Tagesgebet tu00e4glich per RSS Sat, Mar 2012 00:00

    • Many Christians have been killed in the anti-government unrest in Syria, at the hands of both rebels and government forces. In one tragic incident a young Christian boy was killed by the rebels, who filmed the murder, while another Christian was seized and asked how he wanted to die. Many Christians have fled from one city where the violence has brought normal life to a halt, and they are now struggling to feed their families. Others are afraid to leave their homes to go to work. Barnabas Fund has sent aid to Christians in desperate need of humanitarian assistance. Pray that the Lord will meet their needs and keep them safe in the midst of political turmoil. Klicken Sie hier und erhalten Sie unser Tagesgebet tu00e4glich per RSS Fri, Mar 2012 00:00

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