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Newsdesk - 12 October 2017


11 October 2017

 

Mali: Kirchen werden attackiert und verbrannt

Ein Gemeindeleiter berichtete, dass nun vermehrt Kirchen von Extremisten attackiert werden. In den letzten sechs Wochen nahmen die Attacken in der zentralen Region Malis stark zu- Kirchen wurden geplündert und in Brand gesteckt. In einem Fall wurde die Versammlung aus der Kirche verjagt und den Teilnehmenden gedroht sie zu töten, wenn man sie beten sieht.

Soldiers from other African nations have been deployed in Mali since 2013

Aufgrund dieser Angriffe wurden nun militärische Truppen ausgesandt. Bereits 2012 wurde der nördliche Teil des Landes von der islamistischen Gruppe der Tuareg erobert und das Sharia-Gesetz ausgerufen. Daraufhin wurde französisches Militär in dem Land stationiert.

Zum jetzigen Zeitpunkt sind etwa 13000 Mitglieder des militärischen Personals der U.N. In Mali stationiert. Trotzdem sind zu den bereits unzähligen innerhalb des Landes geflüchteten noch weitere 42 000 Menschen allein in der ersten Hälfte von 2017 hinzugekommen.

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Afghanistan: Christliche Asylsuchende leben nach der Rückführung in Angst

Ein neuer Bericht von Amnesty International hebt die Bedrohung christlicher Konvertiten bei ihrer Rückführung nach Afghanistan hervor.

Farid (32), lebte neun Jahre in Norwegen und konvertierte zum Christentum, bevor ihm kein Aufenthalt mehr gewährt wurde. Nun wurde er nach Kabul rückgeführt und muss nun um sein tägliches Leben kämpfen. Der im Iran lebende Teil der Familie habe ihn verstoßen und der Teil seiner Familie, welcher noch in Afghanistan lebt, würde sofort mitbekommen, wenn er nicht zum (muslimischen) Gebet erscheint.

Afghanistan is officially an Islamic republic where Christian converts from Islam can legally face the death penalty

Ein anderer 24jähriger Rückgeführter muss sich in Kabul verstecken, da er auf Social Media öffentlich den Islam kritisiert hatte. In der Stadt selbst gingen Fotos von ihm herum, um sein Gesicht als Gotteslästerer bekannt zu machen.

Seit 2015 wurden mehr als 9000 Asylsuchende, viele davon Christen, von europäischen Ländern aus nach Afghanistan rückgeführt. Konvertiten müssen dort die per Gesetz verankerte Todesstrafe fürchten.

Amnesty führt weiter aus, dass nur um die Zahl der Abschiebungen zu erhöhen, europäische Staaten schlichtweg eine rücksichtslose und unzulässige Gesetzgebung verfolgen. Die absichtliche Blindheit, die Rekordzahlen von gewalthaften Ausschreitungen zu übersehen und die Ignoranz, dass kein Teil Afghanistans sicher ist, bringt Menschen in Gefahr gekidnappt, gefoltert und ermordet zu werden.

From Amnesty International here

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Pakistan: Zwei Christen frei, Anklagepunkte fallen gelassen

Ein Gericht in Dunga Bunga hat Blasphmemievorwürfe gegen zwei Nicht-Muslime fallen lassen. Am 28.09. wurde eine Anklage gegen den Christen Vishal Tariq und den Hindu Bhola Ram eingereicht. Die Beschuldigung lautete, dass die beiden eine Regierungsakte mit Versen aus dem Koran verbrannt haben sollen. Im Falle der Verurteilung hätten die Beiden eine lebenslange Haftstrafe erwartet. Sie wurden am 04. Oktober frei gelassen.

Auch wenn dies ein großer Erfolg für die christliche Gemeinschaft ist, schwebt Tariq noch in Lebensgefahr. Seit 1990 wurden bereits 69 Menschen in Folge von Selbstjustiz ermordet.

Da es für Falschanschuldigungen keine Strafe gibt, wird dies viel missbraucht um persönliche Fehden zwischen z.B. Nachbarn auszutragen oder um Minderheiten anzugreifen. Die Anschuldigung der Verleumdung des Propheten Mohammed resultiert sofort in Todesstrafe. Z.Z. befinden sich mehrere Christen im Todestrakt, jedoch wurde bis jetzt noch niemand hingerichtet.

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Ägypten: Abweisung oder Anerkennung von tausenden Kirchen?

Am 09. Oktober trat ein Komitee zusammen, um die Lage von unlizenzierten Kirchen in Ägypten neu zu bewerten. Die alten, aus der ottomanischen Ära stammenden Gesetze, wurden im Mai 2017 neu aufgesetzt, woraufhin im Zuge dessen, besagtes Komitee gegründet wurde. Weil Kirchenlizenzen so schwierig zu bekommen waren, hatten viele Kirchen keine andere Wahl, als sich in unregistrierten Gebäuden zu treffen. Dies lieferte sie natürlich solchen Dingen wie dem Abriss des Gebäudes oder auch anderen rechtlichen Konsequenzen aus.

Dem Komitee liegen z.Z. 2000 Anfragen auf Lizenz für Kirchengebäude vor.

New laws to ease restrictions on church building were passed by the Egyptian Parliament in August, but there is still fierce, even violent, opposition at a local level

Trotz dem neuen Gesetz werden weiterhin Anträge für neue Gebäude von Behörden ignoriert oder verlangsamt. In einem Fall wurde einer Gemeinde 1971 Land zugewiesen, konnte jedoch trotz 30 formell eingereichter Anträge noch immer nicht mit dem Bau beginnen. In einem anderen Fall, im August musste sogar aufgrund des Druckes von Islamisten eine Versammlung wegen “Sicherheitsbedenken” abgebrochen werden.

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Translated by AKREF