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Newsdesk - 19 October 2017


18 October 2017

 

Kongo: Neuer Ruf nach Jihad, Christen sehen sich neuer Bedrohung gegenüber

Eine islamistische Gruppe hat erneut ein Video herausgegeben, in welchem sie zum Jihad aufrufen.

Das Video wurde auf einem der Medienkanäle des IS veröffentlicht. Es war ein Jihadist mit drei Kindersoldaten zu sehen, welcher Freiwillige dazu aufruft, die Demokratische Republik Kongo wieder in einen islamisch geprägten Staat zurückzuverwandeln.

Die Christen im konfliktbelasteten nordöstlichen Teil des Kongo mussten bereits seit Jahren immer wieder islamistisch motivierte Attacken durch militante Islamisten der ADF (Allied Democratic Forces) ertragen. Diese kämpfen seit den späten 1990er Jahren dafür, Uganda in einen islamischen Staat zu verwandeln. Bei der tödlichsten Attacke im August 2016 wurden 50 Christen im Dorf Rwangoma zerhackt.

Auch wenn der Aufruf zum Jihad von einer der unbekannteren Gruppen kommt, sehen sich Christen nun verschärften Bedrohungen gegenüber.

From the Long War Journal here

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Ägypten: Pastor erstochen

Am 12. Oktober wurde Samaan Shehata (45), Pastor einer Gemeinde in Beni Suef, südlich von Kairo, am helllichten Tag in Kairo erstochen. Er war verheiratet und hinterlässt drei Kinder, darunter zwei kleine Mädchen.

Der Angreifer wurde verhaftet. Anwohner bestätigen, dass er bekannt dafür war, Steine nach Christen zu werfen und sie verbal zu belästigen.

Ein Anwalt, welcher bei der Befragung durch die Polizei zugegen war, berichtete Journalisten, dass der Angreifer angab, dass er den Pastor ermordete, weil er gespürt hat, dass Allah ihm dies befahl.

Die Gemeinde von Shehata war über den Nachrichtenbericht, dass der Angreifer psychische Probleme hatte und es zweifelhaft sei, dass die Attacke religiös motiviert war, enttäuscht.

From Wataninet here

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Irak/ Syrien: Christen fühlen sich vom Westen verraten und betrogen

Irakische und syrische Christen fühlen sich verraten und betrogen, sagt ein Gemeindeleiter, welcher als Sprecher für christliche Gemeinschaften im Mittleren Osten fungiert.

Westliche Politiker nehmen keine Notiz von den Bitten der Christen. Und das, obwohl sie seit Jahren massiver Gewalt und sogar Genoziden. Dies läge daran, dass diese Gruppe weder zahlenmäßig groß genug sei oder wertvolle Ressourcen besäße, noch irgendeine Terrorgefahr darstelle. Man würde sie nur zur Seite stellen und vernachlässigen, erklärte er.

Viele irakische Christen sind noch immer vertrieben, ohne Geld für den Wiederaufbau ihrer Städte. Trotzdem wird ihnen das Asyl in den westlichen Staaten verweigert. 

From CNA/EWTN News here

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Nigeria: Hirten stürmen weiter gegen christliche Gemeinschaften an

Muslimische Fulani Hirten attackierten ein vorwiegend christlich geprägtes Dorf, wobei vier Menschen ums Leben kamen. Augenzeugen berichten, dass der Angriff am 13. Oktober um 21 Uhr begann.

Die Polizei kam nicht zu Hilfe, obwohl es mehrere panische Anrufer gab, welche während des sechs Stunden dauernden Angriffes anriefen.

Bereits am 11. Oktober kam es in einem zehn Kilometer entfernten Dorf zu tödlichen Angriffen. Hierbei kamen drei Menschen ums Leben.

Die Gemeinschaft protestierte später dagegen, da anscheinend einige der Angreifer militärische Uniformen trugen.

Ein anderer Christ sagte, dass als Antwort auf eine Bitte um Hilfe ein Soldat geantwortet haben soll, warum er denn nicht seinen Gott um Hilfe fragen würde.

Allein im letzten Monat kamen durch terroristische Fulani Attacken über

30 Menschen ums Leben. Der neueste Mord an einem Staatsbeamten sorgte dafür, dass der Staat nun mit einer Untersuchung des Ganzen reagierte.

From Global Christian News here

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